Aus dem geheimen Tagebuch:
5.3.2010 Leipzig
09.03.2010 11:06 von FSM
Das geht ja wieder gut los...
Die Tür unserer Tourkutsche öffnet sich, und Plumps liegt Sir Lanzeflott auch schon im Graben! Zum Glück fängt der frisch gefallene Schnee seinen Sturz ab, und bald hat der Knappe Lanzeflott auch schon wieder auf die Füße geholfen. Was war passiert?
Einige Stunden vorher waren wir noch deutlich agiler aus unserer Tourkutsche gesprungen, als wir unser Vehikel direkt vor der Bühne in der großen, runden Halle des Kohlrabizirkus’ geparkt hatten. Dann stand erst einmal eine größere Begrüßungsrunde an, denn mit den Spielleuten von Saltatio Mortis und Nachtgeschrei waren besonders liebe Kollegen anwesend. Die neuesten Neuigkeiten wurden ausgetauscht, über neue Songideen, Bühnendeko und afrikanische Erlebnisse geschwatzt. Gerade bei uns war heute so einiges neu, wir haben frische, neue, unverschwitzte Kostüme bekommen, Lanzeflott hat eine Burg für unsere Bühne gebaut (mit Beleuchtung!), unser Merchandisestand wurde gepimpt und ist jetzt größer, weiter, höher bunter und schneller als je zuvor, und wir haben auch noch eine Uhr angeschafft, damit der Hauptmann nicht immer während dem Konzert die Zeit vergisst. Doch genug geprahlt, irgendwann kam dann doch die Zeit sich vom Buffet zu trennen und die Bühne zu erklimmen. Dort feierten wir nach dem WGT unser erstes Wiedersehen mit dem Volk zu Leipzig, das uns einen wirklich warmen Empfang bereitete. So ließ sich der Hauptmann schließlich sogar dazu hinreißen, trotz der relativ knappen Zeit gleich zwei Leipziger im Namen des Bieres zu taufen und so auf immer und ewig mit dem geilen Haufen zu verbinden. Obwohl es in der Halle doch relativ frisch war, kamen wir am Ende gut durchgewärmt von der Bühne herunter. Nun hatten wir genug Zeit zu entspannen und bei einem Bier den Kollegen zu lauschen. Unsere Entspannung verflog allerdings wieder, als Lasterbalk uns von der Bühne aus zu einem Trinkduell um Ruhm und Ehre herausforderte. Nun handelte sich es hier um eine spezielle Disziplin des Trinkens, und zwar geht es hierbei nicht nur um Geschwindigkeit und Menge, sondern vor allem auch um Trinken im Takt. Drei von uns sollten gegen Lasterbalk, Samoel und den Tambour antreten, und da der Hauptmann fahren musste und der Knappe unauffindbar war, starteten wir in der Kombination Johanna, Prinz und Lanzeflott. Leider hatte ausgerechnet Lanzeflott, der Rhythmusspezialist des Haufens, das mit dem Takttrinken nicht so richtig verstanden, was zur unrühmlichen Niederlage des Teams Feuerschwanz führte. Trotzdem hatte er jetzt genug Schnaps intus, welcher in Lanzeflotts Magen ähnlich wie ein Zaubertrank zu wirken pflegt und einige interessante Wirkungen erzielt.
Am nächsten Morgen war alles wieder gut, und Lanzeflott denkt schon über eine Revanche nach. Vielleicht aber mal mit einem richtigen Spiel: Poker, Monopoly oder Ausdauereislauf.
Man darf gespannt sein...
Euer geiler Haufen Feuerschwanz





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