Aus dem geheimen Tagebuch:

20.8.2011: MPS Telgte

05.10.2011 19:16 von Johanna von der Vögelweide

Es geht wieder rund!

Es ist schon komisch: Jedes Mal, wenn wir auf dem MPS auflaufen, scheint die Sonne! Dieses Jahr waren wir (toi, toi, toi) wirklich vom Wetter gesegnet. So auch an diesem Morgen, als wir gut gelaunt auf dem Festivalgelände eintrafen. Die Jungs von Saor Patrol hatten den Schlüssel zu dem LKW, in dem ihre Instrumente lagerten im Hotel gelassen, also hatten wir etwas mehr Zeit zum Soundcheck. Marteen, der Technikchef der Großen Musikbühne, musste schnell los zum Teeren und Federn, weil er das Wochenende vorher die obligatorische Marktbesprechung verschlafen hatte. Unser eigener Soundchef Felix der Unbezwingbare kam aber auch gut alleine klar, sodass unser erster Auftritt des Tages entspannt über die Bühne ging. Ich kam danach noch schnell genug an der Feuerspektakelbühne an um Alea im Leopardentanga und mit Federn übersäht an mir vorbeihuschen zu sehen. Uhhwaaah..... Naja, auch der Rest des MPS Tages ging erstmal entspannt weiter. Es gab lecker Eis bei einem der Stände nebenan, und unser von daheim mitgebrachtes Heimatbier und Radler stand auch gut im Schatten, kurz gesagt, uns ging es ganz gut. Unser letztes Konzert des Tages war schon reltaiv früh, aber sehr gut besucht. Danach hieß es packen, Kutsche einräumen, aber dann nix wie ab an die Taverne! Der Drache darselbst hatte ob des guten Wetters ganz besonders gute Laune, und ließ eine Runde nach der anderen für seine Spielleleute springen. Daher mag es nicht ganz so verwunderlich sein, dass es heute etwas länger dauerte, bis wir den Weg ins Hotel fanden. Dennoch wurde es irgendwann Zeit zu gehen, denn Lasterbalk versuchte mal wieder Lanzeflott abzufüllen und unser Marketender Arne der Unschuldige schwankte schon ganz gehörig weil er diverse Elefantentöter abbekommen hatte... Also wankten wir zurück zum Hotel, wo wir relativ schnell in unseren Betten verschwanden. Am nächsten Morgen sah Arne schon wieder ganz gut aus, nur Lanzeflott sah eher noch wie sein eigener untoter Bruder aus, verzichtete aufs Frühstück und schüttete einige Gläser Wasser hinunter, bevor er sich wortlos in die Kutsche zum weiterschlafen verzog... Die Rückfahrt verlief also eher etwas wortkarger als sonst, nichts desto trotz kamen wir gut wieder daheim an.

Jetzt noch etwas ausruhen, denn das nächste MPS folgt ja bald!

 

Metvolle Grüße,

Johanna

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